Als ich damals 1992 meine Ausbildung angefangen habe, war ich gerade 18 Jahre alt und die Medizinische Fachhochschule lag 20 km weit weg. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Führerschein besaß, schloss ich mich das dortige Internat an. Nach einem Jahr aber wurde es mir dann doch zu viel im Zimmer, denn ich teilte mir dieses mit 4 weiteren Mitbewohnern und ans Lernen war nicht immer zu denken, weil man oft abgelenkt wurde. Also kehrte ich dem Internat den Rücken und fuhr dann erst einmal jeden Tag mit der Bahn zur Schule und Abends wieder heim. Es war dann doch extrem stressig, da ich oft auf die Bahn warten und dann auch noch den Weg vom Bahnhof nach Hause laufen musste.
Gott sei Dank bot sich dann eine damalige Mitschülerin, die auch aus meinem Ort kam an, ob ich nicht bei ihr mitfahren möchte. Sie hatte gerade den Führerschein gemacht und so nahm ich das Angebot sehr gerne an. Selbstverständlich hab ich ihr dann immer Benzinkosten zugesteckt, denn die Bahn oder ein Taxi hätte ich ja auch zahlen müssen. Ein Jahr später hab ich dann auch endlich meinen Führerschein gemacht und war dann auf niemanden mehr angewiesen. Weiterlesen »
